Kann Stress dick machen – Teil 5 – Mit gesunder und bewussten Ernährung abnehmen

Kann Stress dick machen

Wie schon im Kapitel 4 angetönt, sind wir nun bei dem Hormon Cortisol das auch als das Dauerstress Hormon bekannt wurde.

Was sind die Funktionen von Cortisol

Cortisol ist per se nicht schlecht. Ausgeschüttetes Cortisol wird im Körper zu Kortison umgewandelt und dieses mildert beispielsweise Entzündungserscheinungen bei Steifheit und generell Schmerzen. Und nicht nur das, Cortisol puffert auch die Insulinwirkung ab, was hilft, Körperfett abzubauen einerseits, und anderseits hält es den Blutzuckerspiegel stabil.

Der Cortisol Spiegel variiert je nach Tageszeit. So ist er am Morgen um 6:00 Uhr am höchsten und sinkt dann kontinuierlich gegen 22:00 Uhr auf seinen tiefsten Punkt. Um 2:00 Uhr morgens beginnt er dann langsam und gleichmäßig wieder zu steigen. So gesehen hat die Volksweisheit recht die besagt, dass der Vormitternachtsschlaf der Beste ist. So gesehen ist meines Erachtens das mit den Lerchen sprich Tagesmenschen und Eulen sprich Nachtmenschen suspekt.

Warum führt Cortisol zu Stress?

Was passiert aber, wenn am Abend der Cortisol Spiegel schon steigt statt das er sich senken sollte?

Nun auch hier sind die Ursachen vielfältiger Natur:

  • Eine Ernährung mit viel Zucker und Stärke
  • Viel Konsum von Kaffee und Schwarztee
  • Missbrauch von Alkohol, Zigaretten und Medikamente
  • Unregelmäßige Arbeitszeiten. Beispielsweise des Öfteren Tagesschichten und dann wieder Nachtschichten
  • Zu viel negativer Stress im Allgemeinen
  • Psychischer Stress wie schon im Kapitel 4 erwähnt
  • Falsche Beleuchtungen am Arbeitsplatz und im Allgemeinen zu wenig Sonnen- und Tageslicht
  • Zu viel körperliche Belastungen mit zu viel Sport und zu wenig Pausen
  • Zuwenig Tiefschlaf aufgrund verschiedensten Kriterien
  • Magnesiummangel was zusätzlich noch die Stressempfindlichkeit erhöht

Warum aber macht Stress dann dick?

Die Ursachen sind vielfältiger Natur. Es gibt mehre Szenarios wie die folgenden:

Cortisol ist ein kataboles Hormon was so viel bedeutet, dass es beim Abbau von Proteinen mithilft bzw. auslöst. Diese wiederum werden in ihre Bausteine wie die Aminosäuren zerlegt. Wenn also beispielsweise ein Mangel an Eiweißen besteht, greift der Körper bei Stress statt auf das Köperfett auf die Muskeln zu, weil diese mehr verzichtbar sind als das Körperfett. Das deswegen, weil der Organismus stets in allererster Linie auf das Überleben getrimmt ist, und nicht wie wir es so gerne sehen würden, eine schlanke und sexy Figur haben zu wollen.

Aus der Sicht von Flucht oder aber Angriff in Stresssituationen, ist auch in diesem Falle die Muskelmasse die schnellere Energiequelle die verwendet wird um das Überleben sicherzustellen.

Cortisol hat also die Aufgabe, Aminosäuren freizusetzen, die ja durch den Prozess namens Glukoneogenese, sprich die Neubildung von Glukose in Traubenzucker verantwortlich ist.

Das mit dem Abbau von Muskelmasse darf aber nicht missverstanden werden. Stress bzw. Dauerstress führt nämlich auch zu einer erhöhten Insulin-Ausschüttung. Und diese wiederum verhindert der Abbau von Körperfett unter anderem.

Schlussfolgerung

Auch hier sehen wir wieder was eine unausgewogene, ungesunde und unpassende Lebensweise für massive Konsequenzen hat. Man spricht dann in diesem Falle auch vom metabolischen Syndrom das als tödliches Quartett aus Übergewicht, erhöhten Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterinspiegel und Insulinresistenz bekannt wurde aus dem dann massive körperliche und psychische Probleme entstehen können.

Lassen Sie es nicht so weit kommen!

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