Kann Stress dick machen – Teil 4 – Mit gesunder und bewussten Ernährung abnehmen

Kann Stress dick machen

Eigentlich sollte man meinen, dass Stress im Allgemeinen eher schlank machen sollte. Aber hier gilt es zu unterscheiden um was für einen Stress es wirklich handelt. Grundsätzlich gibt es positiven Stress wie Eustress, oder aber negativen Stress auch genannt als Disstress.

Warum kommt es zum Stress

Verantwortlich für Stress ist in erster Linie das Hormon Adrenalin und Noradrenalin dessen Funktionen unterschiedlich sind.

So ist Adrenalin dafür verantwortlich, dass bei Bedarf der Puls sowie Blutdruck steigt, und auch die Bronchien und Pupillen sich erweitern um mehr Sauerstoff in den Körper zu pumpen.

Noradrenalin das noch stärker wirkt, bezieht sich vor allem auf die Muskulatur um es vereinfacht auszudrücken.

Aber warum haben wir Stress?

Der Stress hat vor allem die Aufgabe, uns schnellst möglichst aus der Gefahrenzone herauszubringen. Wenn dann sowas wie in der Vergangenheit ein Säbelzahntieger uns angreifen sollte, empfiehlt es sich so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone zu begeben sprich zu fliehen, oder aber sich auf Angriff einzustellen. Je nach dem was für die bedrohliche Situation das Beste ist.

Und wieso sollte dann Stress dick machen können?

Eigentlich sollte man meinen, dass Gefahrensituationen viel Energie verbrauchen und demzufolge das Gewicht eher reduzieren sollten, als dass man dabei dick werden könnte. Im Normalfall wäre dies auch richtig so, wenn ‚nach kurzer Zeit‘ sich der Stress wieder verabschiedet und der Körper sich wieder in seinen Normalzustand begeben könnte.

Das Problem liegt wohl eher beim psychischen Stress. Da gibt es immens viele Stressfaktoren und können von Person zu Person ganz unterschiedlich sein. Der eine ärgert sich weil er im Straßenverkehr stecken bleibt, der andere hat Angst seine Stelle zu verlieren und andere sind einfach unzufrieden mit sich und der Welt. In jedem Falle führt dies zur Ausschüttung von Glukose in die Blutbahn was zur Folge hat, dass die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert, dass unter anderem auch als Fettspeicherhormon bekannt ist. Dazu aber dann im nächsten Kapitel mehr, wenn es dann um Cortisol geht.

Was bewirkt vor allem Disstress

Das Disstress dick machen kann ist wohl noch einer der kleineren Übel. Heruntergeschluckter Ärger, schlechte Laune, aufgestaute Aggressionen usw. können sich auch körperlich zeigen:

  • Verursacht Haarausfall
  • Asthmaanfälle und Bronchitis
  • Dickdarm-Entzündungen und Durchfälle
  • Reizblase
  • Bei Männern Impotenz und bei Frauen Menstruationsstörungen
  • Haut die trocken und spröde wird
  • Nervöse Zuckungen der Muskeln und allgemein Zittern

Schlussfolgerung

Wer zu oft Stress hat darf diesen niemals ignorieren. Denn das Bündel aus ungesunder Ernährung, zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung, und vor allem psychischen Stress sind ein Garant dafür, dass sich irgendwann körperliche und psychische Erkrankungen einstellen.

Lassen Sie es nicht so weit kommen!

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